HERZLICH WILLKOMMEN!

Der Eingangsbereich – die Verbindung zwischen dem Außen und Innenbereich – ist so unterschiedlich, wie die Menschen, die in den Häusern leben und arbeiten. Hier zeigt sich, wie man der Welt begegnet, wie man Menschen willkommen heißt ­– EINLADEND oder ABWEISEND.

Es ist ein magischer Moment.
Jedem Raum ist durch seine Ausgestaltung eine Persönlichkeit gegeben. Das Eintreten wird begleitet von einem positiven oder negativen Gefühl. Die Entscheidung für das eine oder andere Gefühl fällt intuitiv sehr schnell. Ist es ein Wohlgefühl und eines der Sicherheit? Oder ist es ein Unbehagen und das Fehlen von Sicherheit?

Gerade in Senioren- und Pflegeeinrichtungen ist dieser Schritt, das Eintreten von AUSSEN nach INNEN für alle immens wichtig. Daher sollte der Gestaltung des Eingangsbereichs als erster Begegnungsinstanz eine ganz besondere Beachtung geschenkt werden.

Wir, von Raumgestaltung in Alter, schenken diesem Bereich bei unseren Gestaltungskonzepten bei der ersten Besichtigung immer größte Aufmerksamkeit und klären bereits im Vorfeld unserer Arbeit folgende Fragen:

  • Wie ist der erste Eindruck?
  • Wie fühlt sich der Ort beim ersten Eintreffen an?
  • Ist der Weg von den öffentlichen Verkehrswegen hin zur Einrichtung gut einsehbar und frei von Wegirritationen und anderen unklaren Situationen?
  • Bereitet der Weg ein Wohlgefühl, ist er anregend und ansprechend?
  • Ist die Orientierung eindeutig und wird man gut ans Ziel geleitet?
  • Wie sind die Lichtverhältnisse? Gibt es ausreichend Licht zur Führung, Orientierung und für gefühlte Sicherheit?
  • Ist die Gestaltung des Eingangsbereichs klar und einfach?
  • Wird man mit offenen und wohlwollend empfangen?
  • Was sieht man beim Betreten des Hauses?
  • Wie einladend oder abweisend wirkt die Eingangstür?
  • Gibt es für die Bewohner im Außen- und Eingangsbereich ausreichend Sitzmöglichkeiten zum Ausruhen und Verweilen?
  • Fühlen sich die Bewohner geschützt?
  • Wohin soll ich mich wenden, wie geht es weiter wenn ich eingetreten bin?
  • Was sehe ich beim Verlassen des Hauses – was bleibt in Erinnerung?

Diese Fragen sind unter anderem die Grundlage für unsere Arbeit. Wir wissen aus unserer Arbeit und Erfahrung, dass man mit wenig Mitteln und kleinem Budget den Eingangsbereich so gestalten kann, dass er die ankommende Menschen WILLKOMMEN heißt und diese aus der Ferne schon gefühlt freundlich und offen begrüßt.

Unser TIPP: Gestalten Sie den Eingangsbereich am Besten immer so, dass Sie sich selbst das Gefühl geben HERZLICH WILLKOMMEN zu sein!                    

Für Fragen und Empfehlungen stehen wir Ihnen natürlich sehr gern zur Verfügung. Tel. 0177 60 21 764 oder 0170 96 19 153

Beitragsbild Herzlich Willkommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nutzen Sie unsere Inhouse-Schulung für Ihre Einrichtung zum Thema: Farbe, Licht und Material

Zum Thema: „Besondere Wahrnehmungsfähigkeit von älteren Menschen in Bezug auf Licht und Farbe” und Licht, Farbe und Material als Gestaltungsinstrument von Lebensräumen für Senioren“ bieten wir eine Inhouse-Schulung für Pflege- und Senioreneinrichtungen an. Im Rahmen dieser Inhouse-Schulung werden grundlegende Kenntnisse zu Licht, Farbe und Material theoretisch und praktisch vermittelt.

INHALT

  • Demografische Entwicklung
  • Vorstellung und Ansprüche der heutigen Senioren an Ihre Wohnumgebung
  • optische, physiologische und psychologische Wirkung von Farbe
  • Wahrnehmungsfähigkeit von älteren Menschen in Bezug auf Licht und Farbe
  • Selbsterfahrung unter der Simulationsbrille
  • Farbe, Licht und Material als Hilfsmittel und Orientierungshilfe im Alltag
  • Empfehlungen und Anwendungen für Farbe, Licht und Material als ganzheitlichen Ansatz im Umgang mit älteren Menschen
  • Materialschau: Böden, Farben und Stoffe
  • Fragerunde

Farben

Unser Ziel ist es, Ihre Mitarbeiter für die besonderen Bedürfnisse, Schwachpunkte und Besonderheiten der Wahrnehmungsfähigkeit älterer Menschen zu sensibilisieren und sie zu befähigen, die Bestandssituation zu analysieren und zu bewerten.

Dauer: 3 Stunden mit Pause
Teilnehmerzahl:  max. 10 Personen
Kosten: 69,00 Euro (zzgl. MwSt.) pro Person

Ansprechpartner: Diana Arndt Tel. 0177-6021764 und Anja Weingärtner: Tel. 0170-961 9153

Für konkrete Terminabsprachen können Sie sich mit uns telefonisch und per Mail beratung@raumgestaltung-im-alter.de in Verbindung setzen.

Speziell zum Thema Demenz bieten wir zusätzlich folgende Inhouse-Schulung an: Farb- und Raumgestaltung bei Demenz.

 

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Orientierungslosigkeit bereitet an Demenz erkrankten Menschen Stress

Kontraste sind für das Raumerlebnis und die Orientierung im Raum von wesentlicher Bedeutung. Eine kontrastarme und undifferenzierte Farbgebung vermittelt kein klares Raumbewusstsein und wirkt desorientierend.
Gerade an Demenz erkrankten Menschen fällt es sehr oft schwer, sich in in ihrer Umgebung zurecht zu finden und sich klar zu orientieren.
„Wandern“ und „Verirren“ gehören zum Krankheitsbild der Demenz. Uneindeutige Beschilderungen und zu geringe Farbkontraste im Umfeld stellen für Menschen mit Schwierigkeiten in ihrer Wahrnehmung  Problemsituationen dar. Es macht Ihnen Angst, wenn sie sich nicht orientieren können, wenn sie nicht erkennen können, wohin sie sich bewegen. So stellen z. B. Treppen, die sie nicht eindeutig erkennen, ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für sie dar.

Im Alter lässt bei vielen Menschen die Sehfähigkeit nach. Ältere Menschen benötigen bis zu 3,5 mal mehr stärkere  Kontraste als junge Menschen, um einen Gegenstand in seinem Umfeld zu erkennen. Um ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Menschen mir kognitiven Einschränkungen und verringerter Sehfähigkeit gut zurecht finden, sollten stärkere und leichter wahrnehmbare farbige Kontraste eingesetzt werden. Fußboden, Wände, Türen und das Mobiliar sollten klar erkennbar und in ihrer Gestaltung vom Umfeld differenziert sein. Es ist also nicht empfehlenswert, Wände, Türen und Decken gleichermaßen innerhalb einer Farbfamilie (z. B. alles in weiß) zu gestalten, wenn bereits der Fußboden hell gestaltet ist. Für viele Menschen mit beschriebenen Einschränkungen wird eine solche Umgebung als eine undefinierbare helle Masse wahrgenommen. Dieser Zustand bereitet ihnen Stress.

Um ein angenehmes und Orientierung unterstützendes Raumgefühl für Menschen mit Demenz zu entwickeln, sollte es wichtig sein, in der Raumgestaltung ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Farben, Kontrasten und farbneutralen Bereichen (weiß) zu beachten und zu berücksichtigen.

Orientierung 2

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„Meine Haustür“ – Eine Tür zur Erinnerung und Orientierung

Eine große Hilfe bei Demenz

Gerade dementiell veränderte Menschen, die in ein Seniorenheim umziehen, haben oft Mühe, sich in ihrer neuen Wohnumgebung zu Hause zu fühlen. Aufgrund kognitiver und motorischer Funktionsstörungen, eingeschränktem Sehvermögen und veränderten Sinneswahrnehmungen führt die neue Umgebung oft zu einer Orientierungslosigkeit und zu Überforderung.

„Meine Haustür“, ist eine einfache und kreative Innovation, die der Orientierung in Seniorenheimen dient. Sie unterstützt die dort wohnenden Menschen mit Demenz oder Gedächtnisproblemen einfacher, das eigene Zimmer wieder zu finden und sich zu orientieren. Die Türen im Seniorenheim werden derart gestaltet, daß sie bei Ihren jeweiligen Bewohnern den Eindruck erweckten als stünden sie vor ihren ehemaligen eigenen Wohn- bzw. Haustüren. Dies wird mit Hilfe von individuellen Fotofolien erreicht. Durch die Anwendung von personalisierten Haustüren wird den Bewohnern so ein Stück sehr persönlicher Orientierung gegeben.

 Die Idee „Meine Haustür“ wurde 2014 mit dem MSD Care Award ausgezeichnet. > Weitere Informationen

Meine Tür

Bild © love4water.de

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Pflegeplaner hilft bei der Planung

Für Angehörige, die zu Hause gepflegt werden, gibt es eine Planungshilfe im Internet. Der Pflegeplaner hilft bei der Planung der ambulanten Pflege.

Pflegeplaner hilft bei der Planung

Den Überblick im Pflegedschungel zu behalten, fällt nicht leicht. Bei der Betreuung zu Hause stellt sich beispielsweise die Frage, wobei Betroffene Hilfe brauchen und wer sie dabei unterstützen kann.
Der Pflegeplaner unterstützt Pflegebedürftige und Angehörige dabei, häusliche Pflege und den Einsatz eines Pflegedienstes gezielt zu planen, sowie einen geeigneten Pflegedienst zu finden. Es ist die erste Online-Suchmöglichkeit in Deutschland, die als Suchergebnis nur solche Pflegedienste anzeigt, die den Wohnort des Pflegebedürftigen tatsächlich anfahren.

Das Internetangebot ist eine Kooperation des Ministeriums und der «Weissen Liste». Diese ist ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann Stiftung sowie Patienten- und Verbraucherorganisationen.

> Pflegeplaner

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Wie Senioren wohnen wollen

Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft, hier wurden 305 Menschen im Alter zwischen 50 und 65 Jahren telefonisch interviewt, die in einer Großstadt mit mindestens 100.000 Einwohnern leben, wollen die meisten Senioren ihren Lebensabend in der eigenen Wohnung verbringen. 80% der Senioren möchten auch im Rentenalter in einer Metropole wohnen.

Technische Hilfen im Haus, beispielsweise ein Aufzug, sind für 29% sehr wichtig, ein sicheres Wohnumfeld und Barrierefreiheit innerhalb der Wohnung für knapp 50%, ein barrierefreier Zugang von außen für 33% und geringe Wohnkosten für 35%. Bei der Lage werden Nähe zu Bau- und Bahnhaltestellen sowie zu Einkaufsmöglichkeiten von knapp der Hälfte der Befragten als Priorität gesehen.

Wie Senioren leben wollen

Der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen wird also nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft deutlich steigen. Rund 3 Mio. Wohnungen werden demnach die über 65-Jährigen im Jahr 2030 mehr als heute bewohnen.

Zur detaillierten Auswertung der Umfrage >

 

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