Frau Müller ist in Sorge!

Schon wieder geht ein Großteil des Mittagstisches zurück in die Küche. Seit 2 Wochen ist der Appetit, in der Demenzabteilung immer schlechter geworden. Frau Müller macht sich Sorgen, denn die Bewohner verlieren trotz zusätzlich bereitgestellter Snacks an Gewicht. Gemeinsam mit ihrem Pflegepersonal überlegt sie, woran das liegen könnte. Was hat sich in den letzten 2 Wochen verändert?

An gravierenden Änderungen fällt ihr nur die Renovierung der Flure ein. Diese hatten endlich einen neuen Farbanstrich bekommen. Die Auswahl der Farben überließ sie einer Mitarbeiterin der Pflegeabteilung. Teile des Flures in lila fanden alle toll!

Liebe Frau Müller,

Wir kennen die Lösung Ihres Problems: Lassen Sie die Flure wieder umstreichen, denn lila ist die denkbar schlechteste Farbe für dementiell erkrankte Menschen. Lila wirkt appetithemmend und sollte auch bei fehlender Erdung nicht zum Einsatz kommen – beides sind große Themen im Demenzbereich. Wenn Sie Fragen haben und Empfehlungen zur Auswahl der geeigneten Farben brauchen, rufen Sie uns gern an. Wir kommen vorbei und beraten Sie punktgenau!

Sie erreichen uns per mail unter beratung@raumgestaltung-im-alter.de

Farb-und-Orientierungskonze

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HERZLICH WILLKOMMEN!

Der Eingangsbereich – die Verbindung zwischen dem Außen und Innenbereich – ist so unterschiedlich, wie die Menschen, die in den Häusern leben und arbeiten. Hier zeigt sich, wie man der Welt begegnet, wie man Menschen willkommen heißt ­– EINLADEND oder ABWEISEND.

Es ist ein magischer Moment.
Jedem Raum ist durch seine Ausgestaltung eine Persönlichkeit gegeben. Das Eintreten wird begleitet von einem positiven oder negativen Gefühl. Die Entscheidung für das eine oder andere Gefühl fällt intuitiv sehr schnell. Ist es ein Wohlgefühl und eines der Sicherheit? Oder ist es ein Unbehagen und das Fehlen von Sicherheit?

Gerade in Senioren- und Pflegeeinrichtungen ist dieser Schritt, das Eintreten von AUSSEN nach INNEN für alle immens wichtig. Daher sollte der Gestaltung des Eingangsbereichs als erster Begegnungsinstanz eine ganz besondere Beachtung geschenkt werden.

Wir, von Raumgestaltung in Alter, schenken diesem Bereich bei unseren Gestaltungskonzepten bei der ersten Besichtigung immer größte Aufmerksamkeit und klären bereits im Vorfeld unserer Arbeit folgende Fragen:

  • Wie ist der erste Eindruck?
  • Wie fühlt sich der Ort beim ersten Eintreffen an?
  • Ist der Weg von den öffentlichen Verkehrswegen hin zur Einrichtung gut einsehbar und frei von Wegirritationen und anderen unklaren Situationen?
  • Bereitet der Weg ein Wohlgefühl, ist er anregend und ansprechend?
  • Ist die Orientierung eindeutig und wird man gut ans Ziel geleitet?
  • Wie sind die Lichtverhältnisse? Gibt es ausreichend Licht zur Führung, Orientierung und für gefühlte Sicherheit?
  • Ist die Gestaltung des Eingangsbereichs klar und einfach?
  • Wird man mit offenen und wohlwollend empfangen?
  • Was sieht man beim Betreten des Hauses?
  • Wie einladend oder abweisend wirkt die Eingangstür?
  • Gibt es für die Bewohner im Außen- und Eingangsbereich ausreichend Sitzmöglichkeiten zum Ausruhen und Verweilen?
  • Fühlen sich die Bewohner geschützt?
  • Wohin soll ich mich wenden, wie geht es weiter wenn ich eingetreten bin?
  • Was sehe ich beim Verlassen des Hauses – was bleibt in Erinnerung?

Diese Fragen sind unter anderem die Grundlage für unsere Arbeit. Wir wissen aus unserer Arbeit und Erfahrung, dass man mit wenig Mitteln und kleinem Budget den Eingangsbereich so gestalten kann, dass er die ankommende Menschen WILLKOMMEN heißt und diese aus der Ferne schon gefühlt freundlich und offen begrüßt.

Unser TIPP: Gestalten Sie den Eingangsbereich am Besten immer so, dass Sie sich selbst das Gefühl geben HERZLICH WILLKOMMEN zu sein!                    

Für Fragen und Empfehlungen stehen wir Ihnen natürlich sehr gern zur Verfügung. Tel. 0177 60 21 764 oder 0170 96 19 153

Beitragsbild Herzlich Willkommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Frau Müller kauft ein!

Frau Müller ist nun endlich stark motiviert, gemeinsam mit ihren Mitarbeitern eine Lösung für die Umgestaltung des Demenzbereichs zu finden. Herumirrende Bewohner und angespannte Mitarbeiter sind das alltägliche Bild in ihrer Einrichtung. Wer kann Ihr helfen? Frau Müller erinnert sich: Vor kurzem hatte sie Besuch von zwei zauberhaften Damen, die ihr zum Thema Farbe, Licht und Material ein besonderes Angebot machten. Frau Müller bucht die Inhouse-Schulung von Diana Arndt und Anja Weingärtner. Sie freut sich wahnsinnig, denn die beiden verbinden spannendes Wissen mit einer ganz konkreten Lösung für Ihren Problembereich!  > mehr

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Frau Müller plant ein neues Heim!

Frau Müller hat genaue Vorstellungen, wie das Heim aussehen könnte. Sie möchte ihre ganz persönlichen, gestalterischen Vorlieben in den Bau des neuen Heimes einfließen lassen. Wir fragen: Reicht es aus, eine Pflegeeinrichtung nach dem ganz persönlichen Geschmack einzurichten?

Wir finden NEIN, das reicht nicht aus. Denn es geht nicht allein um geschmackliche Vorlieben, „Schöner Wohnen“ oder eine besonders teure Ausstattung.

Es geht um eine gesunde, therapeutisch wertvolle Umgebung, in der sich Menschen mit Einschränkungen, Pflegepersonal und Angehörige orientieren und wohlfühlen können. Für uns hat deshalb ein gut durchdachtes Farb- und Orientierungskonzept oberste Priorität.

Folgendes sollte dabei beachtet werden: Ist der Eingangsbereich so gestaltet, dass sich die Menschen von Außen nach Innen orientieren können? Werden die Besucher, Bewohner und Mitarbeiter herzlich und offen empfangen? Gibt es ausreichende Kontraste zur Orientierung im Haus? Wurden die Farben bewußt ausgewählt und therapeutisch gezielt eingesetzt? Welche Materialien wurden verwendet und wie wird das Licht eingesetzt? Solche und weitere Fragen müssen im Vorfeld unbeding geklärt und bedacht werden!

Liebe Frau Müller!

Gern können wir Ihre gestalterischen Vorlieben einfließen lassen in ein ganzheitliches Farb- und Orientierungskonzept. Bitte kontaktieren Sie uns unbedingt vor Baubeginn unter:

beratung@raumgestaltung-im-alter.de

Farb-und Orientierungskonzepte für Pflegeheime 1

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Theoretisches Wissen praktisch vermittelt

praxisorientierte-Inhouse-SFrau Müller hat ein Problem

Frau Müller aus dem Pflegeheim x hat das Problem, dass die Bewohner nur selten ihre Zimmer verlassen wollen und den Flur meiden. Woran kann das liegen? Können sich die Bewohner im Flur vielleicht nicht gut orientieren? Sorgen die vorhandenen Farben und Kontraste im Flur für zu wenig Anregung? Diese und ähnliche Fragen klären wir mit unseren praxisorientierten Inhouse – Schulungen. Farb- und Orientierungskonzepte speziell für dementiell erkrankte Menschen sind Schwerpunkte unserer Schulungen. Wir bieten für solche Problembereiche innerhalb der Schulungen sofort Lösungen an. Im Vorfeld besichtigen wir den benannten Problembereich und stimmen den Inhalt unserer Schulung genau darauf ab. Innerhalb der Schulung stellen wir dann verschiedene Lösungen vor. Unsere Empfehlungen begründen wir und vermitteln somit theoretisches Wissen ganz praktisch.

Haben Sie Lust, Ihre Mitarbeiter praxisorientiert schulen zu lassen? Dann freuen wir uns über Ihre Anfrage unter: beratung@raumgestaltung-im-alter.de

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Wir sind unterwegs…

….um uns die Heime der Stadt mit den besten Empfehlungen anzuschauen. Das ist hochspannend und war heute absolut beglückend! Das Seniorenheim Grüntal liegt mitten im Wedding. Ein unscheinbarer Wohnblock aus den 70er Jahren wurde zum Pflegeheim für ca 120 Bewohner umgebaut. In dem von Familie Janssen geführten Haus wird mit Herz und Seele gepflegt und begleitet. Die Wohngruppen sind mit 8-10 Bewohnern sehr klein und die Stimmung ist sehr gut. Das Konzept des Hauses ist besonders auf die Betreuung dementiell Erkrankter ausgerichtet. Die Arbeit dort basiert auf jahrelanger Erfahrung und die Atmosphäre bestätigt es. Wir sind sehr herzlich und offen begrüßt worden. Vielen Dank dafür!

Recherche-Wohnen-im-Alter

Das Heim möchte in erster Linie ein zu Hause sein und keine Einrichtung. Die oft so typischen Gerüche, herumstehende Putzmittel oder Desinfektionsbehälter gibt es hier nicht, stattdessen Musik in vielen Facetten, eine angenehme und sinnvolle Beleuchtung, einen grandiosen Ausblick über die Stadt und einen kleinen, idyllisch gelegenen Garten mit Brunnen und Hühnern. Die Bewohnerzimmer sind klein, aber liebevoll gestaltet.

Das Haus wird erweitert,der Garten vergrößert und ein neues zusätzliches Gebäude ist auf dem benachbarten Grundstück geplant. Wir sind gespannt und wären mit unserer Arbeit gern Teil zukünftiger Projekte.

http://www.seniorenheim-gruental.de/

 

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ich habe Fulsheimer – Angehörige und ihre Demenzkranken

ich-habe-fulsheimer„Ich habe Fulsheimer – Angehörige und ihre Demenzkranken“ ist ein wunderbares Buch herausgegeben von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft von Christa Matter und Noel Matoff. Angehörige beschreiben das Leben mit ihren dementiell Erkrankten und Noel Matoff begleitete sie einen Tag lang fotografisch. Die Angehörigen leisten einen Großteil der Betreuung und tragen die Hauptlast, selten stehen sie im Fokus. Die Porträts zeigen liebevoller Momente großer Vertrautheit, aber auch großer Anspannung und Irritation. Im zweiten Teil porträtiert Noel Matoff ihre an Alzheimer erkrankte Mutter über ein Jahrzehnt hinweg. Die letzten gemeinsamen Jahre mit der Mutter haben sie und ihre beiden Schwestern ganz unterschiedlich erlebt. Ihre persönlichen Erinnerungen zeigen 3 Perspektiven auf eine sich entfernende Mutter. Entstanden ist ein sehr bewegendes und lebendiges Buch. Es ist anregend und macht in jedem Fall Mut, diesem schwierigen Thema freier und unbefangener begegnen zu können. Ergänzt ist das Buch durch viele Hilfestellungen, Informationen und einen medizinischen Überblick. Vielen Dank dafür! Erhätlich ist es für eine Spende bei der Alzheimer-Gesellschaft Berlin. www.alzheimer-berlin.de  

Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V. * Friedrichstr.236 * 10969 Berlin * Tel.: 030-89094357 * info@alzheimer-berlin.de

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Wir erleichtern den Einzug ins Pflegeheim!

Wenn Angehörige in ein Heim umziehen müssen, ist der emotionale und zeitliche Druck oft riesig. Welche Einrichtung ist die passendste? Was kommt finanziell auf die Familie zu? Wie ist die Betreuung? Wer kümmert sich um die Wohnungsauflösung? Welche Möbel können mitgenommen werden? Wird der Umzug gut verkraftet? Viele Fragen und wenig Zeit in einer Ausnahmesituation.

Mit unserem Leistungspaket: „Von der Wohnung zum Heim“  helfen wir die neue Wohnumgebung sinnvoll und liebevoll zu gestalten.

Unser Leistungspaket für Senioren und deren Angehörige:

  1. Gespräch vor Ort im alten Zuhause und Planung der notwendigen Schritte
  2. Ermittlung der individuellen Wünsche
  3. Besichtigung des neuen Heimzimmers durch uns
  4. Beratung und Empfehlung für die Neugestaltung des Heimzimmers
  5. Koordination und Umsetzung der Gestaltungsvorschläge für das Heimzimmer in Absprache mit der Heimleitung und den Angehörigen
  6. Einzug und Wohlfühlen

Wenn Sie unsere Unterstützung und Beratung in Anspruch nehmen möchten, kontaktieren Sie uns unter:

beratung@raumgestaltung-im-alter.de ; D. Arndt 0177 2008507;  A. Weingärtner 0170 9619153

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Farbe und Demenz

Farben-und-DemenzDie Erfahrung zeigt: Im frühen und mittleren Stadium einer Demenzerkrankung finden sich viele Menschen noch gut zurecht in ihrer gewohnten und vertrauten Umgebung. Doch um so mehr die Krankheit fortschreitet, je mehr Unterstützung ist erforderlich. Ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit sind wichtig, egal ob in der häuslichen Umgebung oder in einem Pflegeheim.

Unruhige und aufregende Situationen: starke Muster, knallige Farben, spiegelnde und strukturierte Flächen können Demente zusätzlich verwirren. Langweilig und steril darf das Zimmer allerdings auch nicht sein.

Das Langzeitgedächtnis wird durch die Wellenlängen von Rot und Gelb besonders angesprochen und somit werden alle Farbtöne in diesem Bereich als sehr angenehm empfunden. Rot sollte jedoch auf großen Flächen gemieden werden, da es leicht zu Aggressionen und Überreizungen führt. Kleine Accessoires wie Blumen oder Kissen können depressive und antriebsschwache Patienten jedoch anregen. Gelb in der richtigen Mischung wirkt positiv auf jeden Menschen und bringt Sonne in den Raum. Blautöne beruhigen und entspannen, wirken aber auch kühl und können als grau empfunden werden. Grün harmonisiert, stimuliert und wird mit Natur und Kreativität assoziiert. Orange regt die Kommunikation an und fördert die sozialen Kontakte. Es wirkt belebend und appetitanregend. Es eignet sich bspw. hervorragend für Gemeinschafträume. Für eine gute Orientierung sollten Flure und Räume in unterschiedlichen Farben gehalten und mit wiedererkennbaren Akzenten versehen werden.

Grundsätzlich erfolgt jede Raumgestaltung ganz individuell, je nach Vorlieben und Gewohnheiten, Raumgröße und Lichtsituation. In den meisten Pflegeheimen gibt es die Option, das Zimmer zu gestalten und somit die Vorlieben und auch die durch die Krankheit verursachten Empfindsamkeiten zu berücksichtigen. Diese Möglichkeit sollte auf jeden Fall genutzt werden, am besten mit professioneller Unterstützung 🙂

 

 

 

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„Meine Haustür“ – Eine Tür zur Erinnerung und Orientierung

Eine große Hilfe bei Demenz

Gerade dementiell veränderte Menschen, die in ein Seniorenheim umziehen, haben oft Mühe, sich in ihrer neuen Wohnumgebung zu Hause zu fühlen. Aufgrund kognitiver und motorischer Funktionsstörungen, eingeschränktem Sehvermögen und veränderten Sinneswahrnehmungen führt die neue Umgebung oft zu einer Orientierungslosigkeit und zu Überforderung.

„Meine Haustür“, ist eine einfache und kreative Innovation, die der Orientierung in Seniorenheimen dient. Sie unterstützt die dort wohnenden Menschen mit Demenz oder Gedächtnisproblemen einfacher, das eigene Zimmer wieder zu finden und sich zu orientieren. Die Türen im Seniorenheim werden derart gestaltet, daß sie bei Ihren jeweiligen Bewohnern den Eindruck erweckten als stünden sie vor ihren ehemaligen eigenen Wohn- bzw. Haustüren. Dies wird mit Hilfe von individuellen Fotofolien erreicht. Durch die Anwendung von personalisierten Haustüren wird den Bewohnern so ein Stück sehr persönlicher Orientierung gegeben.

 Die Idee „Meine Haustür“ wurde 2014 mit dem MSD Care Award ausgezeichnet. > Weitere Informationen

Meine Tür

Bild © love4water.de

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