Gestaltung von Mitarbeiter- und Pausenräumen in Pflege- und Sozialeinrichtungen

Farbe ist ein gutes Mittel, um Freude und frischen Wind in die Räume zu bringen und unsere Gesundheit positiv zu beeinflussen

Der bewusste Wechsel zwischen konzentriertem Arbeiten und bewussten Pausen ist im Arbeitsalltag oft nicht mehr gegeben. Zeitdruck, Arbeitsverdichtung und Unterbesetzung sind ein Dauerthema. Um so wichtiger ist es, in den Pausenzeiten, Räume zur Regeneration und Entspannung zu haben.

Farbe, Licht und Akustik haben einen enormen Einfluss auf unser Leistungsvermögen und unsere Gesundheit.

Oft ist es schon möglich, mit wenigen Mitteln eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Mitarbeiter in der Pause regenerieren, kurz erholen und Kraft tanken können.

Der Nutzen für eine ausgewogene Raum- und Farbgestaltung liegt auf der Hand:

  • Steigerung der Motivation und Leistungsbereitschaft
  • Schaffung von Ordnung und Orientierung
  • Begünstigung von Erholung und Regeneration

Unser Gestaltungsansatz ist ganzheitlich – ein Zusammenspiel aus Wandfarbe, Möblierung, Textilien, Accessoires, Licht, Bestand, Orientierung und Nutzung sowie einer wertschätzenden Kommunikation.

Facebook

Stärkende innere und äussere Räume

Stärkende innere und äußere Räume sind in dieser Zeit wichtiger denn je. Neben unseren aktuellen Projekten bauen wir gerade zwei neue Module aus, die sich genau mit dieser Thematik beschäftigen: Wie schaffe ich es, mit Farbe und Licht, meine inneren und äußeren Räume so zu aktivieren, dass sie auch in schwierigen Zeiten unterstützend wirken.

Facebook

Grüsse zum Jahresende

Wir alle standen 2020 vor grossen Herausforderungen.
Spannende Projekte konnten wir trotz Corona begleiten und somit auch die sehr erschwerende Arbeit der Pflegenden unterstützen. Das Jahr 2020 geht still und ausgebremst zu Ende.

Wir wünschen Allen für das kommende Jahr ein bisschen mehr Normalität, Gesundheit und wieder mehr persönliche Kontakte. Wir freuen uns auf neue Herausforderungen im neuen Jahr.

Facebook

Unser neues Tagesseminar „Stärkende Räume und wertschätzende Kommunikation – Gesundes Arbeiten in der Pflege“ steht!

Gemeinsam mit unserer Dresdener Kollegin Dr. Beate Hilbert (systemische Organisationsberatung) haben wir für Mitarbeiter und Führungskräfte der Sozial- und Pflegebranche ein spannendes Tagesseminar entwickelt.

 Das Besondere daran: Farbe, Licht und Raum werden mit Impulsen zu Kommunikation und Arbeitsorganisation verknüpft, um transparente Prozessabläufe, verlässliche Arbeitsstrukturen und stärkende Räume zu schaffen.

Start: September 2020

Facebook

Farb- und Raumkonzept für das AWO Seniorenzentrum in Dahlen

Ein stimmiges und harmonisches Gestaltungskonzept für das gesamte Haus wünschte sich die Einrichtungsleitung in Dahlen für Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige. Für alle 8 Wohnbereiche, die Cafeteria und den Veranstaltungsraum konnten wir ein Farb-und Raumkonzept entwickeln. Das großzügige Cafè mit Garten öffnet für Bewohner, Angehörige und ermöglicht somit den so wichtigen Austausch mit den Einheimischen.

Um den Veranstaltungsraum für kleine private Runden und grössere Veranstaltungen multifunktional nutzbar zu machen, haben wir hier unterschiedliche Bereiche geschaffen.

Die Flure sind hell und anregend zugleich – Orientierung, Begegnungen und unfallfreie Bewegung stehen hier im Vordergrund.

Wir hoffen, dass unsere Vorschläge zeitnah umgesetzt werden können, um gerade in dieser Zeit Unterstützung im Aussen zu schaffen und frischen Wind in die Einrichtung zu bringen.

vorher und nachher – Entwurf für die Flurgestaltung eines Wohnbereiches in Dahlen

Facebook

Gestaltung des Speise- und Veranstaltungsraumes für das Seniorenzentrum “Stella Maris” in Heringsdorf

Entwurf für den Speise- und Veranstaltungsraum im Seniorenzentrum “Stella Maris”

Auch in diesem Jahr führte uns unser Weg an die Ostsee – nach Heringsdorf ins Caritas Seniorenzentrum „Stella Maris“.  Kirche und Seniorenzentrum sind hier architektonisch beeindruckend miteinander verbunden. Der Speise- und Veranstaltungssaal des Seniorenzentrums lässt sich bei Bedarf zur Kapelle öffnen. Für uns war es eine tolle Aufgabe, für den lichtdurchfluteten Speise- und Veranstaltungsraum ein entsprechendes Farbkonzept zu entwickeln, das Kirche und Veranstaltungsraum miteinander vereint.

Facebook

Türen und Ausgänge im Demenzbereich

Die Gestaltung von Ausgängen, die von dementiell erkrankten Bewohnern mit einer Hinlauftendenz nicht allein benutzt werden sollen, gilt es so zu gestalten, dass sie auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen sind.

Beliebt sind hier Türen, die als Regale oder Mauern getarnt werden. Das kann gut funktionieren, wenn sich die Gestaltung der Türen und  Fahrstühle charmant in die Gesamtgestaltung des Flures einfügt. Zu laute, grelle und grossformatige Motive und Landschaften, die an die Illustrationen oder Kinderfilme erinnern, sind oft zu aufregend und wirken verwirrend und desorientierend. Handläufe, die in grossformatigen Motiven verschwinden, können verunsichern und Stürze begünstigen. Bildmotive sollten so ausgewählt werden, dass es einen Bezug zu den Bewohnern und deren Herkunft gibt.

Enge, fensterlose Flure gilt es zu öffnen und die Atmosphäre anregend, abwechslungsreich und gleichzeitig entspannt zu halten. Da sind Bilder, ob gemalt oder fotografiert, aus der Natur und Umgebung, oberhalb der Handläufe mit klarer und gut erkennbarer Motivauswahl eine gute Wahl, wenn sie auch für seh- und gehbehinderte Menschen noch gut erkennbar sind. Grossformatige Wandmalereien sind oft sehr kostenintensiv und lassen spätere Veränderungen des Wohnbereiches nur eingeschränkt zu.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, kostengünstige und zeitgemässe Lösungen zu finden, die sowohl für die Bewohner als auch für die Angehörigen funktionieren.Facebook

Caritas Seniorenzentrum St. Josef in Stralsund

Für das Caritas Seniorenzentrum St. Josef in Stralsund werden mit begrenztem Budget und in kurzer Zeit 2 Wohnküchen nach unseren Vorschlägen umgestaltet. Ein guter Polsterer vor Ort macht es möglich die qualitativ hochwertigen Holzmöbel zu erhalten. Ein neuer Boden, die neue Farbgebung und eine Bebilderung , die sich an der Heimat der Bewohner*innen orientiert, macht den Gemeinschaftsraum zu einem lichten, angenehmen Ort.Facebook

Inhouse-Schulung bei der AWO Sachsen-West

In der letzten Woche haben wir in Markranstädt die Einrichtungsleiter der AWO Sachsen-West geschult.

Was ist und was kann Farbe? Wie wirkt Farbe auf den Körper? Wie wird Farbe von älteren Menschen wahrgenommen?

Diesen und anderen Fragen gehen wir in unserer Schulung zum Thema „Der gezielte Einsatz von Farbe, Licht und Material in Pflegeeinrichtungen“ nach. Ziel unserer Arbeit ist es, Farbe und Licht im Raum optimal einzusetzen, um eine gute Orientierung und eine angenehme Wohn- und Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Innerhalb der Schulung machen wir anhand von vielen praktischen Beispielen erlebbar, mit welchen Mitteln eine positive Raumatmosphäre geschaffen werden kann. Die Belange aller dabei im Blick zu haben, die des Personals, der Bewohner und der Angehörigen hat dabei für uns oberste Priorität.

Noch einige freie Schulungstermine für 2018 haben wir  im  Dezember zu vergeben!

Anmeldung und Terminwünsche für Dez. 2018  bitte unter: beratung@raumgestaltung-im-alter.deFacebook

Farb- und Orientierungskonzept für das AWO Pflegewohnheim in Rödern

Idyllisch am Ortsrand von Rödern liegt das AWO Pflegewohnheim mitten in der Natur. In dieser Woche präsentierten wir hier der Geschäftsleitung, den Mitarbeitern und den Angehörigen unser Farb- und Orientierungskonzept für sämtliche Bereiche des Pflegewohnheimes. Das Haus ist licht und sonnig angelegt und wirkt doch sehr unübersichtlich und unruhig.

Die Natur ins Haus zu holen, für eine gute Orientierung und eine Wohlfühlatmosphäre zu sorgen, war hier Ziel unserer Arbeit. Eine besondere Herausforderung war die vom damaligen Architekten vorgegebene Farbgebung der Türen, Zargen und Böden in Signalgelb und Signalblau. (Blaue Böden werden von dementiell Erkrankten als Wasseroberfläche wahrgenommen und führen zu Unsicherheiten, die es in jedem Fall zu vermeiden gilt.) An bestimmten Parametern lässt sich aber aus Kostengründen so schnell nichts ändern, also beziehen wir diese in unsere Arbeit mit ein. Der Entwurf wird mit altem und neuem Boden gut funktionieren.

Wir freuen uns jetzt mit Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen auf die modulweise Umsetzung des Konzeptes in den nächsten Jahren. Auch die Gegend um Rödern ist in jedem Fall einen Besuch wert!

Facebook